Bildrasterung

Experimente zur Darstellung von Bildern mit eingeschränkten Darstellungsmöglichkeiten.

1. Bild zeigt Bayer-Dithering mit 256 Farben und hoher Auflösung. Die restlichen Bilder zeigen eine eingeschränkte Farbpalette und eine niedrigere Auflösung zur besseren Veranschaulichung.

 

Bayer-Dithering

Einfacher Algorithmus für geordnete Rasterung. Die Differenz der verfügbaren Farben zur Zielfarbe wird mit einer Fehlermatrix manipuliert. 

Error-Diffusion

Jeder Pixel erhält die Farbe, die der Zielfarbe am nächsten kommt; allerdings korrigiert um den Fehler (die Differenz), die man im Schritt vorher gemacht hat.

Knoll-Dithering

Komplexerer Algorithmus, der für jeden Pixel eine Liste möglicher Kandidaten berechnet. Jeder neue Kandidat wird mit dem Fehler (Differenz) des Vorgängerkandidaten korrigiert. 

Knoll-Dithering mit EGA-Palette

Der Knoll-Algorithmus bringt schon mit wenigen Farben erstaunliche Ergebnisse. Je nachdem, wie stark man die Korrektur durch den vorhergehenden Fehler einbezieht, lässt sich das "Rauschen" des Rasters kontrollieren.

Im ersten Bild zeigt sich, dass der Algorithmus auch erstaunlich "fremde" Farben einbezieht, um das Ergebnis zu verbessern, wie etwa die gelben und pinken Pixel im eigentlich schwarzen Pulli.

Bayer-Dithering mit EGA-Palette

Der einfachere Bayer-Algorithmus arbeitet mit voregebenen Fehler-Differenzen, bezieht so weniger Farbkanidaten in die Berechnung ein. Das Ergebnis wirkt flacher. Im ersten Bild zeigen sich z.B. im Pulli deutlich weniger gelbe und pinke Pixel als beim Knoll-Algorithmus. Der Himmel kommt sogar komplett ohne Blautöne aus.

Es ist auch zu erkennen: Je weniger der Fehler im Ergebnis berücksichtigt wird, desto mehr nähern sich Knoll und Bayer optisch an.